06.30 Abfahrt in Therwil; mit dabei Beat the Cop, Tommy und Dennis. Die Fahrt ging zügig zum Badischen Bahnhof, dem nächstmöglichen Treffpunkt für Frühaufsteher-Friends. Wir warteten gespannt darauf, wer noch gewillt war so früh den Weg unter die Räder zu nehmen.
Nach ein paar Minuten Ruhe brummte es plötzlich in den Strassen von Basel und Rolle kam in seiner gewohnt zügigen Art angerauscht. Wir warteten noch einen Moment und beschlossen wenige Minuten vor sieben Uhr in Richtung Autobahnzoll Weil am Rhein zu fahren. Dort waren schon viele Harleyaner versammelt. Wir staunten. Sie kamen mehr oder weniger aus fast allen Landesgegenden der Schweiz, aus Frankreich und Deutschland. Und siehe da, zwei weitere „Friends“ stiessen zu uns; unser Youngster Jérôme (auf geliehener Road King) und Sozia Brigitte. Koordinator dieses Treffens an der Grenze und der organisierten, gemeinsamen Fahrt nach Rust zu den Days of Steel war das Trirhena Chapter. Um 07.15h der Auftritt von Danny vom Trirhena Chapter. Er gab die Regeln für den Konvoi nach Rust bekannt. Pünktlich um 07.30h heulten die Motoren von ca 150-200 Harleys auf. Tempo 100 war angesagt. Ein gutes Tempo, wenn sich die Kolonne von Pw’s auseinander reissen liess und man wieder aufholen sollte! Die Fahrt war anspruchsvoll und man musste voll konzentriert sein. 2er Kolonne und ca 20-30m Abstand. Ein eindrücklicher Tross war unterwegs und wurde von den vorbei fahrenden Autofahrern bestaunt. Wir kamen uns so richtig Rocker mässig vor! Kurz vor neun Uhr trafen wir in Rust ein und wurden vom OK in Empfang genommen. Wir bezahlten unseren Eintritt zu Gunsten des Vereins „Kinderherzen retten e.v.“ und erhielten die Armbänder als Berechtigung zur Einfahrt in den Park. Dies geschah in zwei Tranchen. Die erste Gruppe, worin die Harley Friends Switzerland durch Beat vertreten war (keiner weiss wie er das geschafft hat) konnte um 10.00h die Parade fahren. Parade hiess im sehr langsamen Schritttempo, geführt vom Parkpersonal, ins Herzen des Europaparks zu fahren und die Bikes zu parkieren. Die restlichen Friends mussten sich etwas gedulden und durften die Parade um 12.00h fahren. Bis dahin verbrachten wir die Zeit im Park und lunchten gemütlich. Am Nachmittag waren dann doch auch noch Bahnen angesagt. Und wie das Leben so spielt, der Gruppendruck schlug gnadenlos zu. Seit Jahren versuchte Dennis seinen Vater zu überzeugen mit ihm auf die eine oder andere Bahn mit zu kommen. Was er nicht geschafft hat, schafften die netten Friendskollegen. Zum Glück waren die Wartezeiten sehr lang. Somit waren es nicht allzu viele Bahnen, aber immerhin zwei. Wir fuhren mit der neuen Holzachterbahn „Wodan“ (Wartezeit > 1 Std.) und dann noch mit der Atlantis. Das Wetter war genial für diese Bahn, denn wir wurden Klatschnass (s. Bilder in der Galerie). Zurück zu Tommy: es hat schlussendlich auch ihm grossen Spass bereitet! So gegen 16.30h machten wir dann wieder unsere Maschinen startklar. Der Tross konnte nun im grossen Harscht, und wieder geführt, den Park verlassen. Der Rest ist rasch erzählt. Es ging nun Direttissima auf der Autobahn zurück in die Heimat. Ein tolles Erlebnis bei schönstem Wetter lag hinter uns. Sicher wiederholenswert, sogar die Fahrt auf den Bahnen. Ein paar Fotos gibts in der Galerie...