• header114.jpg
  • header133.jpg
  • header131.jpg
  • header118.jpg
  • header119.jpg
  • header129.jpg
  • header123.jpg
  • header128.jpg
  • header127.jpg
  • header130.jpg
  • header117.jpg
  • header112.jpg
  • header122.jpg
  • header134.jpg
  • header126.jpg
  • header125.jpg
  • header24.jpg
  • header120.jpg
  • header116.jpg
  • header132.jpg

25.04.2010 - Saisoneröffnungsfahrt

SaisoneröffnungsfahrtDer Winter war hart und lang - schiiint's! Der April wiederum äusserst trocken und der 25. sonnig, und wie. Dies führte dazu, dass wir unsere erste offizielle Fahrt erst im April unternahmen. In einem wunderschönen April und sogar an einem Sommertag.

Klar - der eine oder andere unter uns hat auch so schon seine Harley einige Kilometer über den Asphalt getrieben. Aber so richtig eingefahren waren wir noch nicht wirklich. Das wollten wir heute ändern. Fronk kreierte die Tour und Carmen, Beat/Gina, Tommy und LX trafen sich im Reinacherhof zum Kaffee trinken. Alsdann starteten wir die Engines und fuhren über Leymen, Raedersdorf, Lucelle nach Develier. Daselbst ging’s hart rechts rum in Richtung Les Rangiers. Vor dem Waldstück bogen wir ab in Richtung Seprais nach Boécourt. Berlincourt Undervelier waren die Stationen vor Bellelay. Dazwischen lagen auch noch die Gorges du Pichoux (Der Name bedeutet 1000 Quellen), landschaftlich und kurvenmässig einfach eine geniale Gegend. Noch vor dem Mont Crosin dann eine pikante Situation: Unser Tour-Guide, hoch konzentriert das TomTom beobachtend passierte erst eine 4-eckige Tafel mit einem roten Querbalken auf weissem Strich und bald darauf eine runde Tafel mit rotem Rand und 3 Motorfahrzeugen drauf. Anhalten und Umkehren stand allerdings nicht auf dem Programm und so kam es, dass der Rest der Truppe Fronk aus den Augen verlor. Wir warteten halt mal und schon bald klingelte das iPhone. Fronk: Wo bleibt Ihr? Tommy: Hesch nüt gseh? Sackgass und Fahrverbot! Fronk: Hier oben ist schon wieder die normale Strasse. Was sagt man dazu. Wir nahmen den ganzen Mut zusammen und tuckerten extrem leise (…) den Berg hoch - oben wartete Fronk. Nun ging’s wieder auf legalen Pfaden voran, aber jetzt knurrte der Magen. Es folgte noch der Col des Pontins, bevor wir Dombresson passierten und schliesslich in Enges vor dem Hôtel du Chasseur standen.
Die einen genossen ein Fondue, andere wiederum formidable Schweins-Steaks. Es war einfach gut und dem Chef persönlich stand die Freude über unseren Besuch sichtlich ins Gesicht geschrieben. Er erzählte uns, dass gleich da hinten der Jacques Cornu lebt. Schliesslich, wir sassen bereits beim Dessert und Kaffee, fuhr eben Jacques vorbei und Monsieur Riba stoppte ihn, wild gestikulierend. So kam es, dass wir mit einem ehemaligen Top-Piloten (Vize-Weltmeister in der 250ccm-Klasse) ein paar Worte wechseln durften. Er sprudelte förmlich vor Ideen und erzählte dies und das - ein wahnsinnig aufgestellter Mensch. (Aber: Zuhause lasen wir im aktuellen Sonntagsblick, dass Jacques erst vor wenigen Monaten erfahren musste, dass er an Schilddrüsenkrebs erkrankt sei.) Wir drücken die Daumen, dass alles gut kommt. Jetzt ging’s weiter in Richtung Lignières und kurz davor grausam rechts weg, den Wald hinunter nach St-Jean. Was für eine Route. Absolut Enduro tauglich, unsere Fahrkünste waren gefordert. Bei richtig heissem Wetter fuhren wir südlich des Bielersees nach Biel und hoch zum Pierre Pertuis. In der Töffbeiz unterhalb des Passes wurde für alle Getränke serviert und für fast alle Dessert Nummer zwo. Der Rest ist schnell erzählt: Über Delsberg fanden wir zurück in heimische Gefilde. Es war ein Prachtstag fotografisch bestens dokumentiert.